In Ostbayern werden in vielen Bereichen händeringend Fachkräfte gesucht – gleichzeitig bringen viele internationale Menschen genau die erforderlichen Qualifikationen mit. Trotzdem klappt das Zusammenfinden oft nicht so einfach. Genau hier setzt unser neues Projekt WiA-„Willkommen internationale Arbeitskraft“ an, das von Anfang 2026 bis Ende 2028 läuft. Die Idee dahinter: Wir unterstützen Betriebe und Berufsschulen mit Bildungsangeboten, Beratung und Begleitung dabei, offener und sicherer im Umgang mit Vielfalt zu werden – und schaffen so bessere Bedingungen für eine gelungene Zusammenarbeit. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms IQ – Integration durch Qualifizierung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge administriert. Partner bei der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundesagentur für Arbeit.
Mit dem neuen Projekt, kam mit Tony Oberhofer auch ein neuer Kollege in unsere Geschäftsstelle. Tony hat zuvor mehrere Jahre als Projektmanager und politischer Bildner gearbeitet und bringt mit seinem lehramtsgeeigneten Bachelor für Bildung und Erziehung im Grundschulalter und Sozialkunde didaktische und pädagogische Expertise ins Projekt ein. Momentan schließt er noch seinen Master Civic Education – Demokratiearbeit in der digitalisierten Gesellschaft in Jena ab. Mit Mai Hamza, sie hat schon einige Projekte bei CampusAsyl geleitet, beispielsweise die „MotherSchools und FatherSchools“ oder „Lass uns reden“ und Larysa Yevklakhova als Unterstützung in der Verwaltung verantworten die Drei gemeinsam WiA.
Ein großer Teil unserer Arbeit besteht aus Workshops und Schulungen, die wir beispielsweise an Berufsschulen oder direkt in Betrieben durchführen. Dort geht es ganz praktisch um Fragen wie: Wie funktioniert gute Zusammenarbeit in vielfältigen Teams? Wie gehen wir mit unterschiedlichen Sprachniveaus um? Und wie schaffen wir ein respektvolles, faires Miteinander im Arbeitsalltag?
Auch Unternehmen selbst begleiten wir – etwa bei der Einstellung internationaler Mitarbeitender oder beim Aufbau einer echten Willkommenskultur im Betrieb. Gerade kleinere Betriebe freuen sich hier über unkomplizierte Unterstützung. Damit sich Unternehmen und internationale Talente überhaupt erst kennenlernenn können, organisieren wir außerdem Formate wie Netzwerktreffen oder Speed-Datings. Und auch nach dem Start im Job stehen wir bei Bedarf zur Seite, denn gerade die ersten Monate sind oft entscheidend.
Unser Ziel ist es: Schritt für Schritt Strukturen schaffen, in denen Vielfalt selbstverständlich ist – und in denen internationale Fachkräfte in der Region gut ankommen und bleiben können und wollen.
Das Förderprogramm IQ − Integration durch Qualifizierung zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen ausländischer Herkunft ab. Das Projekt „WiA – Willkommen internationale Arbeitskraft“ wird im Rahmen des Förderprogramms IQ – Integration durch Qualifizierung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge administriert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesagentur für Arbeit.




